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Der Kabarettist Bernd Stelter sorgte am Mittwoch für ein ausverkauftes Kunstwerk im Mönchengladbacher Süden. Angesagt war ein Programm zum Wohlfühlen und eine gehörige Portion Fitnesstraining, insbesondere für die Lachmuskeln. Warum sich alles Aufregen nicht lohnt, wollten die Besucher von Bernd Stelter, einem der erfolgreichsten Kabarettisten Deutschlands, ganz genau wissen.
In unserem Leben gibt es viele Gründe, warum man sich gerade jetzt aufregen könnte oder einfach nur will. Sei es die Fliege an der Wand, das Knöllchen unterm Scheibenwischer oder der Starrsinn unserer Politiker. So bekamen einige ihr Fett weg, wie zum Beispiel die Bundesbahn, die nach eigenen Angaben schon pünktlich ist, wenn nur das Datum stimmt.
Bernd Stelter brachte es gleich zu Beginn der Show auf den Punkt: „Wenn wir uns ärgern und gleich in Rage geraten, dann gräbt sich die so genannte „Glabellafalte“ zwischen den Augenbrauen tief in die Haut. Deshalb wird sie auch „Zornesfalte“ genannt.“ Er klärte die Anwesenden auf: „Es braucht einem ja nicht jeder sofort ansehen, mit dem ist nicht gut Kirschen essen.“
Seine Mischung aus Witz und Gesang sorgte für eine ausgelassene Stimmung und ein nicht alltägliches Training der Lachmuskeln. Der eine oder andere gut platzierte Rat kam Bernd Stelter wie zufällig über die Lippen. Wer hat schon Patentrezepte gegen Faltenbildung ohne Risiken und Nebenwirkungen? Besonders das Lachen hilft, da es das Hautbild verbessert, die Lungen trainiert und die Sauerstoffversorgung des Gehirns erhöht.
Fazit: Ein Besuch im Kunstwerk, bei dem es viel zu lachen gab und der im Programm versprochene Wohlfühlcharakter wohldosiert vermittelt wurde. Dort steht: „Zwei Stunden Beautybehandlung ohne Botox und Schönheitschirurgie“. Ob sich damit letztendlich die Falten dauerhaft glätten lassen, muss die Zukunft bei einem Blick in den Spiegel zeigen. Stelters abschließender Rat: „Reg Dich einfach nicht auf!“
Bilder: (C) Jürgen Körting
