Bad Music for Bad People…

Drei abgehalfterte, drogenunabhängige, übel riechende Musikanten aus Los Angeles, Köln und Übach-Palenberg trafen sich zufällig in einem Übacher Klub.  Nach der Einnahme einer  ausreichenden Menge bewusstseinserweiternden Substanzen war etwas Neues geboren:

Die  Los Barstardos

„… und hier bin ich sowieso“ hat Wilhelm Busch geschrieben und genau das möchte ich im neuen Programm aufgreifen, indem ich mal vom Rheinland aus mich so umgucke, was denn woanders los ist. Dazu werde ich vielleicht – falls die anderen Themen Zeit dafür lassen - einen aberwitzigen Sprach-Klassiker aus meiner Feder – aktualisiert und erweitert natürlich – zu Gehör bringen, ein Stück, über das auch Nicht-Rheinländer lachen können (Rheinländer tun es ja sowieso, weil die alles freut, was alle freut, um mal mit Ernst Jandl zu sprechen),...

Cassie Taylor - Bild: VeranstalterErst Borussia gegen Marseille dann Cassie Taylor.

Sie nennt sich stolz „Tochter eines Bluesman“ und spielte bereits trotz ihrer jungen Jahre auf acht hochgelobten Alben ihres Vaters Otis Taylor den Bass und begleitete ihn auf Tourneen durch die ganze Welt. Der Blues hat sich sie daher schon früh geprägt und bildet die Grundbasis ihrer eigenen Music

Neben Arbeiten und Tourneen mit ihrem Vater arbeitete sie u.a. als Sängerin für den britischen Ausnahme Gitaristen Gary Moore auf seinem 2008er Album „Bad For You Baby“.

Hier lernte sie seinen Sohn Jack Moore kennen, den sie überzeugen konnte, mit ihr als Gitarrist erstmalig auf Tour zu gehen. Jack Moore wird bei diesem Debüt beweisen, das er das Talent seines leider verstorbenen Vaters Gary Moore geerbt hat.

Airport Events – Offizielles Eröffnungswochenende 12. / 13. Oktober

Freitag abend war es endlich soweit. Nach einem Probelauf mit Conny Lush vor wenigen Tagen, begann gleich eine ganze Konzertreihe mit dem Thema Blues-Rock an diesem Wochenende am Airport Mönchengladbach. Den Anfang machte Krissie Matthew, ein hochgelobter, junger Musiker aus England. Mit seinem Trio bot er den Gästen einen heißen Mix aus Blues und Rock. Diese Musik scheint ihm offensichtlich im Blut zu liegen. Er spielt leise, laut, schnell, langsam, rund oder auch kantig. Ganz wie Blues – Rock sein muss…
Man muss es mögen, man muss es gehört haben…

Eröffnungswochenende bei Airport Event / Live im Terminal

Mit einer Reihe von Gigs will sich ”Live im Terminal” zu einem Highlight der Region aufstellen. Nach einem erfolgreichen Probelauf mit Conny Lush und der Stanley Beamish Blues Band folgen nun weitere Konzerte im Airport MG!

Das Motto: Bis 17:30 Uhr normaler Flugbetrieb, danach öffnet der Live-Club. Livemusik und nur solche hat sich der Veranstalter auf die Fahne geschrieben. Dabei bietet das Terminal beste Voraussetzungen. Eine gute Erreichbarkeit, ausreichend Parkraum und Platz für die Bühne und Publikum. Eine gelungene Idee, die jetzt darauf wartet vom Publikum angenommen zu werden.

Mehr als 16000 Besucher…

Beim 2. Auftritt im Hockeypark ging es heiß her! Und das im wahrsten Sinne des Wortes.

Aufwärmen war keineswegs angesagt. Bei Temperaturen weit über der 30 Grad-Marke heizte Xavier Naidoo seinem Publikum zusätzlich ordentlich ein. Die mehr als 16000 gingen trotz der tropischen Hitze von Anfang an mit. Sie wurden vorsorglich kostenlos mit Wasser versorgt.Mit „Sieh mir noch einmal in die Augen, Baby“ begann das Programm des Künstlers. Im Gepäck hatte er eine Mischung aus alten und neuen Songs, die sowohl seine ruhigen aber auch die rockigen Stücke beinhaltete. Dabei deckte Xavier Naidoo auch gleich alle Themenbereiche ab. Poetisches, politisches und auch religiöses. Viele Fans sangen die Stücke mit. Die Musik ist bekannt, sie ist in den Köpfen und Herzen. So war denn auch das Konzert.

Der Star begeistert: „Ein echter Quantensprung im deutschen Stadiongesang..“

Nach diesem Erfolg wird es im nächsten Jahr sicher eine Neuauflage geben.

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„Umso älter ich werde, desto zurückhaltender verhalten sich die Musen“, meint Konstantin Wecker bescheiden.

In seiner Tour 2012 stellt der Münchner Liedermacher sein erstes Studioalbum seit sechs Jahren vor. Für ihn – wie er selbst sagt – ein Aufbruch zu unbekannten Wegen, eine längst überfällige Geburt neuer Texte und Melodien.
„Wut und Zärtlichkeit ist die Summe aller Erfahrungen, die ich in den vergangenen Jahren im Zusammenspiel mit den verschiedensten europäischen Musikern sammeln konnte“, sagt der Komponist und Sänger, der keine Ängste vor stilistischen Brüchen kennt. Neben lyrisch-sensiblen Stücken mit Klavier- und Streicherbegleitung findet man auf der neuen CD Reggae-, Pop- und elektronische Trash-Rhythmen ebenso wie sphärische Anklänge filmmusikalischer Kompositionen. Dies ist auch die Handschrift von Florian Moser, seit vielen Jahren Partner bei Konstantin Weckers Filmmusiken und Musicalproduktionen.

Mit sanft getragenen Liebesliedern wie „Gefrorenes Licht“, „Weil ich Dich liebe“ und „Buona Notte“ gewährt Konstantin Wecker tiefe Einblicke in die eigene Seelenwelt. Er nimmt mit „Absurdistan“, „Weltenbrand“ und „Empört Euch“ aber auch die Betrogenen dieser Welt wieder fest in den Arm.

Die Besucher spürten die ungeheure Zerrissenheit und die politische Wut, die den Liedermacher immer wieder eiskalt packt. Vielleicht mehr als in früheren Produktionen. Wut und Zärtlichkeit gehörten für Konstantin Wecker schon immer zusammen. Deshalb hat er nun hochkarätige Musiker um sich vereint und auf fantasiereiche Weise zusammengefügt, was eben zusammen gehört. Um den Menschen Mut zu machen. Eine Beherztheit zum Aufbruch ins Ungewisse, zu all den Höhen und Tiefen des menschlichen Daseins: „Und mich führen auf meiner Reise zum Verstehen viele Gleise. Zwischen Zärtlichkeit und Wut tut das Leben richtig gut“, lautet eine Strophe im Titellied.

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Winehouse holt sein Konzert vom letzten Jahr nach

Nicht nur Adel verpflichtet, auch die Familie. Und das ist schon so eine Sache mit den Genen und dem geerbten Talent. All die Töchter und Söhne, die in die Fußstapfen berühmter Mütter oder Väter treten, haben es ja meist nicht einfach. Der umgekehrte Weg, dass ein Vater in die Fußstapfen seiner Tochter tritt, ist eher die Ausnahme und im Fall von Mitch Winehouse ein wahrer Glücksfall.

„Natürlich wäre ich ohne Amy erst gar nicht in die Verlegenheit gekommen“, räumt Mitch mit einem breiten Lachen ein, das jedem erst einmal den Wind aus den Segeln nimmt. „Aber als sich die Gelegenheit ergeben hat, habe ich sie ergriffen. Wer würde an meiner Stelle kein Album aufgenommen haben?“ Im stolzen Alter von 60 Jahren debütiert Mitch Winehouse 2010 mit dem Album „Rush Of Love“, dessen Songauswahl für das tief fundierte Musikverständnis und den untadelig guten Geschmack seines Interpreten spricht. Das sind nicht die üblichen Rat-Pack-Standards, sondern ein perfekter Reigen aus Jazz, Swing und elegantem Crooning. Kurzum, die musikalische DNA der Familie Winehouse.

Gesungen hat Mitch nämlich schon immer – nur noch nie zuvor in einem Studio. Da genügt ein Blick ins heute hippe Londoner East End, dorthin, wo Mitch Winehouse aufgewachsen ist. „Meinem Vater gehörte ein Barbiershop auf der Commercial Street und meine Mutter hatte hinten drin ihren Friseursalon. Musik war allgegenwärtig, so lange ich zurückdenken kann. Jazz, Swing und viel Sinatra. Ständig wurde gesungen.

Für „Rush Of Love“ hat sich Mitch alle Freiheiten genommen. Bei seiner ebenso experimentierfreudigen wie erlesenen Auswahl der Songs hat er auf die typischen Standard‐Coverversionen à la „My Way“ verzichtet. Mit „Rush Of Love To The Heart“, „Tell Me“, „No More Broken Hearts“ und „Nights“ gibt es auch vier neue Kompositionen von Tony Hiller, der das gesamte Albumprojekt begleitete und auch die Produktion übernahm.

 

Das Jugendsinfonieorchester der Stadt Mönchengladbach unter Leitung von Christian Malescov



Einziger Wermutstropfen des Abends war der Regen, der kurz vor Ende der ersten Spielzeit einsetzte. Ansonsten wurde dem Publikum eine gute Mischung aus allen Bereichen der Musik geboten. Die Beatles und viele Größen der Rock- und Popmusik aus den letzten 50 Jahren fanden musikalisch ihren Platz vor der Kulisse Schloss Rheydt. Auch an Scott McKenzie, der am 18. August verstorbenen ist, wurde mit seinem einzigen großen Hit „San Francisco“ erinnert. Die Tarantelle Scherzo g-Moll Op.16 von Henryk Wieniawski wurde eine beachtenswert auf E-Gitarre umgesetzt. Eine Stück das eigentlich für die Violinvirtuosen gedacht ist…

Party mit Überraschungsgästen 



Die Stimmung war ausgelassen. Es genügte ein kleiner Anstoß und die Menge jubelte, kreischte und riss die Arme hoch. Spätestens als Green Day auf die Bühne kam, war es um den letzten der über 16.000 Gäste geschehen. Billie Joe Armstrong hatte das Publikum fest im Griff.